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;-) Brückenunfall vor einer Woche war kein Zufall ;-)

  • geschrieben von  Dionysos Satires
Perfide: Der Bagger sollte alle Brücken der Kreis-, Kreisel- und Hansestadt um rund einen Meter anheben. Doch der Plan scheiterte. (Foto: Dennis Schmidt/Archiv) Perfide: Der Bagger sollte alle Brücken der Kreis-, Kreisel- und Hansestadt um rund einen Meter anheben. Doch der Plan scheiterte. (Foto: Dennis Schmidt/Archiv)

KORBACH. Ein Brummifahrer ist in der vergangenen Woche mit brisanter Fracht unter einer Korbacher Eisenbahnbrücke hängen geblieben. Reporterlegende Dionysos Satires erfuhr exklusiv, welch perfider Plan hinter dem Experiment steckte.

 

Der Plan, den Satires mit Leichtigkeit aufdeckte, war so geheim, dass noch nicht einmal die NSA trotz mehrfacher Bespitzelungsversuche der Korbacher Politikerelite davon erfahren konnte. Der Grund: Die Politikerelite wusste gar nichts davon.

Denn Bürgermeister Claus Friedrich, der ganz und gar nicht unerkannt bleiben möchte (Name deshalb geändert), hatte den Clou allein im Dienstzimmer ausgeheckt. Sein Problem: Seit seinem Wahlsieg passt sein Ego nicht mehr durch die nur 4,10 Meter hohen Bahnbrücken der Hanse-, Kreis- und Kreiselstadt Korbach. "Ich bin in dieser blöden Stadt gefangen", beklagt sich das Stadtoberhaupt gegenüber Satires bitterlich. Also habe er mit einem Sattelschlepper, auf den er einen unauffälligen Bagger montieren ließ, alle Brücken um einen Meter anheben wollen.

Seine Erfahrungen als Ingenieur hätten sich bei den Vorbereitungen bezahlt gemacht. "Ich habe das zuhause mal bei einer Flasche Wein mit Playmobil durchkalkuliert. Ich meine mich zu erinnern, dass es gepasst hat", strotzt Friedrich vor Selbstbewusstsein. Doch leider scheiterte das Unternehmen "Blauauge". "Wir hatten zu wenig Schwung", fachsimpelt hinterher Vollstrecker Hans-Bernhard Riepenbrinck.

Zweiter Plan soll aufgehen

Doch ein zweiter Plan liegt bereits in der Schublade. "Wir werden 50 Tonnen schwere Stahlanker vor jedem Brückenbauwerk in den Permafrostboden der Stadt einlassen. Dann stellen wir Sattelauflieger und Bagger zwischen die Pfosten und umspannen sie mit 40.000 üblichen Haushaltsgummis. Wenn wir dann starten, geht das bestimmt ab wie Schmitz-Katze" (unbekannter Korbacher Barpianist aus der Weimarer Zeit, kein Widerstandskämpfer). Piepenbrinck schiebt nach: "Es kann dann ein wenig zu Verkehrsbehinderungen kommen."

"Übrigens, 40.000 Gummis ist die genaue Anzahl an Einwohnern, die wir gerne hätten", erklärt Bürgermeister Friedrich, der unbedingt drei Mal mit Namen in diesem journalistisch unabhängigen Artikel auftauchen wollte. 

Disclaimer: Dieser Artikel wurde mit der eingesparten Werbung für das Korbacher Hallenbad finanziert. Außerdem wurden Herrn Satires ein Doktortitel und eine eigene Goldspur versprochen. Wir bleiben dran.

Letzte Änderung amFreitag, 01 November 2013 17:21
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