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;-) Nach Festnahme mit Handschellen: Chantalle verlangt Nachzahlung von Polizei ;-)

  • geschrieben von  Dionysos Satires
(Foto: Graf) (Foto: Graf)

KORBACH. Riesenalarm in der Kreiselstadt: Eine Polizeistreife hat eine Gelegenheitsprostituierte erst in Gewahrsam und dann in Handschellen mit auf die Wache genommen. Jetzt fordert die 18-Jährige dafür Lohn.

Als die Handschellen um die zarten Arme von Chantalle W. klickten, wusste zum damaligen Zeitpunkt niemand, welches Ungemach auf die Polizeibeamten zukommt. Hansechefreporter Dionysos hat den Hergang trotzdem nachrecherchiert: Demnach trafen Polizeibeamte die 18-Jährige in der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 2013 in ihrer zum Studio ausgebauten Wohnung an und nahmen sie fest.

Da sich die junge Frau der Festnahme widersetzte, legten ihr die dienstbeflissenen Beamten Handschellen an. Wie sich später herausstellte, war die Zielperson eigentlich eine andere gewesen. Deswegen brachten die blauen Männer die junge Dame wenige Stunden später in ihre Wohnung zurück. Eine Entschuldigung hatten sie ebenfalls parat.

Dann der Schock auf der neuen Dienststelle: Die Rechnung über je 780 Euro brachte die zierliche Polin wenige Tage später persönlich bei der Polizei vorbei. Darin war vermerkt, dass Fesselspiele und Gewalt extra berechnet werden. Vorgetäusche Festnahmen würden zudem pauschal mit 200 Euro angesetzt. "Das stimmt!", hat Satire nachrecherchiert.

Ob die beiden Polizeibeamten zahlen müssen, prüft derzeit ein Anwalt.

Letzte Änderung amDienstag, 24 Dezember 2013 12:11
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