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Rückkehr aus der Berufswelt – Erfahrungsaustausch im Klassenraum

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Das Praktikum an der Alten Landesschule Korbach ist beendet. (Foto: Dennis Schmidt) Das Praktikum an der Alten Landesschule Korbach ist beendet. (Foto: Dennis Schmidt)

KORBACH. Ein bisschen lauter als sonst ist es schon: Gemurmel hier, Gelächter da – das erste Treffen im Klassenraum nach drei Wochen Ferien und zwei Wochen Praktikum gibt bringt viel Gesprächsstoff mit sich.

Tierarzt, Kreishaus, Kindergarten… Die Praktikumsplätze meiner Klasse sind vielfältig, das Fazit hingegen fast durchgehend gleich: „Spannende zwei Wochen.“

Sowohl in PoWi als auch in Englisch ist Thema Nummer 1: Das Praktikum. Was war gut, was nicht? Gab es besondere Erlebnisse? Kann man sich den Arbeitsbereich tatsächlich als späteren Beruf vorstellen? 

„Eher nicht“, meint Ann-Kristin, die ihr Praktikum beim Tierarzt absolviert hat. „So eine OP ist zwar echt interessant, aber der Beruf ist auch ganz schön gefährlich: Bisse, Kratzer und andere Verletzungen kommen öfters mal vor. Und leider durfte ich nicht wirklich viel machen, die Infektionsgefahr war einfach zu groß.“

Das ging den meisten der 25 Schülern meiner Klasse anders. Auch wenn mitunter typische „Praktikantenaufgaben“ auf der Tagesordnung standen, berichten die meisten von vielseitigen Arbeiten und Möglichkeiten, selbst etwas in die Hand zu nehmen. 

„An einem Tag habe ich sämtliche Bildschirme ausgetauscht“, schildert Erik eine seiner Tätigkeiten bei der Informationstechnologie im Kreishaus. „Natürlich habe ich meinen Kollegen auch hin und wieder über die Schulter geschaut, um meinen Horizont zu erweitern. Aber ich durfte ebenso viel selbst erledigen und bin insgesamt sehr zufrieden mit meinem Praktikum.“

Das sind eigentlich die meisten. Natürlich gibt es Ausnahmen: Solche, die sich viel mehr von ihrem Praktikum erwartet hatten, und solche, die es viel lieber in einem anderen Betrieb durchlaufen hätten. Für einige steht jetzt immerhin fest: „Das will ich später auf keinen Fall machen!“

Doch nicht nur wir Schüler lernen aus dem Praktikum, auch die Lehrer der Alten Landesschule versuchen, das Schnuppern in die Berufswelt jedes Jahr ein Stück weit zu optimieren. 
Zur Debatte steht dabei vor allem die Länge des Schülerpraktikums. Die Tendenz in unserer Klasse: Eine Woche Aufenthaltsverlängerung in der vielseitigen Welt der Berufe – für die Zukunft ganz sicher nicht verkehrt!

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