Menu

Straßenmeistereien behalten feste Rufbereitschaft – Entlastung für Feuerwehren?

Auch die Korbacher Feuerwehr könnte von der Rufbereitschaft profitieren, weil sie seltener zu Einsätzen ausrücken muss. (Foto: Dennis Schmidt) Auch die Korbacher Feuerwehr könnte von der Rufbereitschaft profitieren, weil sie seltener zu Einsätzen ausrücken muss. (Foto: Dennis Schmidt)

WALDECK-FRANKENBERG. Der hessische Modellversuch, bei den Straßenmeistereien eine Notdienst-Rufbereitschaft dauerhaft zu etablieren, wird fortgesetzt. Aufatmen könnten vor allem freiwillige Helfer von der Feuerwehr, die bisher häufig ausrücken mussten.

In einer Resolution hatte der Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg von der Hessischen Landesregierung gefordert, bis spätestens März 2014 eine umfassende Notdienst-Rufbereitschaft der Straßenmeistereien zur Verfügung zu stellen. „Der Landkreis begrüßt es, dass die Landesregierung in diesem sensiblen Bereich handelt“, so der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf.

Die Entscheidung habe nicht nur direkte Auswirkungen auf die Mobilität, sondern stelle auch für die Freiwilligen Feuerwehren eine Erleichterung dar. Denn diese mussten bisher häufig für die Straßenmeistereien einspringen, wenn es außerhalb deren Regelarbeitszeiten um die Absicherung von Gefahrenstellen ging. „Allein im Jahr 2014 wurden bereits 32 Ölspuren durch die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis beseitigt“, sagt Deutschendorf.

Durch die dauerhafte Regelung werde die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren verbessert. Der Bereitschaftsdienst sei eine "notwendige Einrichtung", um auf den 1.200 Kilometern Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Waldeck-Frankenberg einen sicheren Verkehr zu gewährleisten.

Letzte Änderung amDienstag, 25 März 2014 07:34
Nach oben

Nachrichten

Themen

Meinung

Multimedia

Soziale Medien

Hanseportal