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An der "Laake": Stadt investiert 2,5 Millionen Euro

Foto: Stadtverwaltung Korbach Foto: Stadtverwaltung Korbach

KORBACH. Für 2,5 Millionen Euro versucht die Stadt derzeit, Probleme mit Hochwasser in den Griff zu bekommen. An der Laake entsteht derzeit ein kombiniertes Hochwasser- und Regenrückhaltebecken.

 

Es ist Teil eines Entwässerungskonzeptes, mit dem die Hochwassersituation deutlich in der Kernstadt entschärft wird. Es sei derzeit "eines unserer größten Baumaßnahmen“, erzählt Bürgermeister Klaus Friedrich. In den vergangenen Monaten war hier bereits ein Regenüberlaufbecken aus Stahlbeton errichtet worden.

Das neue System funktioniert so: Bei starken Niederschlägen wird zunächst das Regenüberlaufbecken aus dem Kanalnetz geflutet. Um grobe Verunreinigungen nicht in das Becken gelangen zu lassen, ist dort eine Rechenanlage installiert. Erst wenn dieses Becken gefüllt ist, läuft es in das Regenrückhaltebecken über. Dieses wird als offenes Erdbecken mit einem tieferen und einem Flachwasserbereich errichtet. 

Für den Betrieb dieser Hochwasserschutzanlage sind zusätzlich Kanalbauarbeiten in einer Länge von 300 m in der Louis-Peter-Straße und in der Schlesischen Straße erforderlich. 

Die 2,5 Millionen Euro seien „zukunftsorientiert eingesetztes Geld, um Schäden weitgehend zu vermeiden“, findet der Rathauschef.

Letzte Änderung amDienstag, 29 Juli 2014 08:37
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