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Hessentag 2018 in der Hansestadt Korbach

(Foto: Dennis Schmidt) (Foto: Dennis Schmidt)

Der Hessentag findet 2018 in Korbach statt. Diese Entscheidung des Kabinetts gab Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, in Wiesbaden bekannt.

Korbach bringe "alle Voraussetzungen mit, um nach 1997 erneut ein guter Gastgeber für das Landesfest zu sein: die Unterstützung der Menschen und Vereine vor Ort, engagierte Unternehmen und nicht zuletzt Herzblut und viel Erfahrung mit der Ausrichtung einer so vielfältigen Veranstaltung“, sagte Volker Bouffier laut einer Pressemitteilung. Bürgermeister Klaus Friedrich und Stadtverordnetenvorsteherin Lieselotte Hiller nahmen im Hessischen Landtag die offizielle Bestätigung entgegen. „Ich freue mich, dass wir das große Fest der Hessen nach fast zwanzig Jahren zum zweiten Mal in Korbach ausrichten“, so der Regierungschef.

Allerdings: Statt zehn wird das Land Hessen lediglich neun Millionen Euro zum Landesfest dazuschießen. "Das ist eine Chance und keine Risikobelastung", ist sich Friedrich trotzdem in einem HR-Interview sicher.

„Jede Stadt prägt den Hessentag auf ihre Weise und jeder Hessentag prägt die ausrichtende Stadt. Mit seiner gut erhaltenen Altstadt, den vielen Fachwerkbauten und gotischen Hallenkirchen bietet Korbach eine tolle Kulisse für das zehntägige Landesfest. Korbach wird mit der Durchführung des Hessentags seine Qualität als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Kulturstadt weiter steigern und seine hohe Attraktivität nachhaltig stärken“, sagte Axel Wintermeyer.

Friedrich: "Positive Entwicklung"

„Wir sind sehr stolz, dass sich die Landesregierung erneut für Korbach als Hessentagsstadt entschieden hat“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich demnach. „Dies bedeutet für unsere traditionsreiche und doch so moderne Stadt eine weitere positive Entwicklung. Korbach freut sich auf den Hessentag.“

„Der Hessentag ist das attraktivste Landesfest Deutschlands“, findet Axel Wintermeyer. Es wurde 1961 von dem damaligen Ministerpräsidenten Georg August Zinn ins Leben gerufen und diente der Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Hessen ein neues zu Hause fanden. Das Landesfest sollte identitätsstiftend sein und Einheimische, Flüchtlinge und Vertriebene einander näherbringen. „Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je“, sagte Volker Bouffier.

Letzte Änderung amDienstag, 02 Februar 2016 18:49
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