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Lebhafte Diskussion zur Sanierung des Kirchenkreisamtes Korbach

Lebhafte Diskussion zur Sanierung des Kirchenkreisamtes Korbach

KORBACH. Missmut über die Pläne zur Erweiterung des Kirchenkreisamtes, aber auch Lob kamen am Dienstagabend im Gemeindehaus an der Korbacher Kilianskirche zusammen. Die Planer stellten sich den Fragen der Anwesenden. Nicht alle Frage- und Rauchzeichen lösten sich aber in Luft auf.

Ob denn noch irgendetwas zu ändern sei an den Plänen der Kirche, wollte ein besorgter (und leicht erzürnter) Anwohner dann einmal wissen. Doch eine konkrete Antwort blieben die Verantwortlichen um Dekanin Eva Brinke-Kriebel bis zuletzt schuldig. "Wir hören heute sehr genau hin", versprach die Geistliche, die besonders am Anfang des Abends viel Schelte einstecken musste. Ein wenig hatte sich die Kirche nach den Protesten bewegt. Die Lichtbänder zwischen dem bestehenden Bau in der Kiliansstraße und dem geplanten Neubau, der sich bewusst von der historischen Architektur absetzt, werden größer. So soll Neu und Alt besser voneinander getrennt werden.

Doch an den Sorgen von so manchem Anwesenden änderte das nichts. Viele stören sich an dem treppenartigen, dreistöckigen Neubau, der an die Stelle des bestehenden Anbaus in Richtung Treppe kommen soll. Die Planer hatten es sich nicht leicht gemacht. Architekt Jürgen Kepplin stellte in rund 20 Minuten mehrere Entwürfe vor, die allesamt als nicht optimal empfunden worden waren. So sei es zum Beispiel möglich gewesen, den kompletten Parkplatz am Fuße des Rentamtes zu bebauen. Oder aber einen Anbau an der Südseite zu errichten.

Doch keiner der Entwürfe löste wirklich alle Probleme: 40 Arbeitsplätze müssen untergebracht werden, das Haus soll mit seinen Zugängen behinderten- und altengerecht sein, Technik und Brandschutz müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Also entschieden sich die Verantwortlichen dafür, das alte Orth-Gebäude grundlegend und in Absprache mit der Denkmalpflege zu sanieren. Aus Blickrichtung Kilianskirche kommt ein Neubau auf die linke Hausseite, der bestehende wird abgerissen. Für dieses Vorgehen gab es auch Lob aus den Reihen der Anwesenden, vor allem die Mitarbeiter, die derzeit in der Polizeiwache in der Hagenstraße untergebracht sind, freuen sich auf die besseren Arbeitsbedingungen.

An der Notwendigkeit, zu handeln, bestand bei allen rund 200 Anwesenden kein Zweifel. Und auch wenn manch einer einen Neubau auf der "grünen Wiese" vorschlug, war die Freude darüber, dass das Kirchenkreisamt in der Korbacher Altstadt erhalten bleibt, groß.

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Letzte Änderung amMittwoch, 26 März 2014 18:28
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