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"Barrierefreiheit" im Landkreis soll untersucht werden

"Barrierefreiheit" im Landkreis soll untersucht werden

KORBACH. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist bis 2016 als Modellregion für „Barrierefreiheit in Gastronomie und Tourismus“ anerkannt worden. Mit einer Auftaktveranstaltung am 11. Juni 2014 um 18 Uhr im Kreishaus wird über das Modellvorhaben informiert.

In Kooperation mit regionalen Behindertenverbänden und Touristikern sollen demnächst die Möglichkeiten zur Verbesserung der Barrierefreiheit analysiert und Maßnahmen gefördert werden. Ziel sei es, "das Bewusstsein für die Barrierefreiheit zu schärfen und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen". In kleinem Umfang stehen auch Fördergelder für einzelne Projekte zur Verfügung.

Projektkoordination ist seit 1. Mai 2014 Yasmine Seibel besetzt. Sie stammt aus Schmittlotheim, hat nach dem Abitur eine Ausbildung in einem Korbacher Reisebüro absolviert und anschließend in Wernigerode Tourismusmanagement studiert. Schwerpunkt ihrer Bachelorarbeit war die Analyse der barrierefreien Zugänglichkeit im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Anbieter in Gastronomie und Tourismus für die Thematik der Barrierefreiheit zu sensibilisieren. Dies soll im Rahmen von Schulungen und Seminaren mit Expertenverbänden für barrierefreien Tourismus und barrierefreie Gastronomie sowie in Zusammenarbeit mit lokalen Behindertenverbänden erfolgen. Wichtig ist Yasmine Seibel ganz besonders, dass die Barrierefreiheit entlang der gesamten touristischen Servicekette umgesetzt wird, von der Anreise über die Beherbergungsmöglichkeiten und touristische Attraktionen vor Ort bis hin zu Details wie Speisekarten in Blindenschrift.

Kontakt per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Tel.: 05631/954-815.

Letzte Änderung amSonntag, 01 Juni 2014 16:33
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