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Neue Schadsoftware: Nachricht über "Gerichtsverhandlung"

Neue Schadsoftware: Nachricht über "Gerichtsverhandlung"

WALDECK-FRANKENBERG. Immer wieder sind Emails mit Schadsoftware im Umlauf. Besondere Vorsicht beim Öffnen von Anhängen ist deshalb geboten, rät die Polizei. In einer neuen Variante sollen Emailempfänger zum Öffnen eines Anhangs verleitet werden, indem ihnen vorgegaukelt wird, dass eine Gerichtsverhandlung gegen ihn/sie stattfinden würde.

Die Vorladung zu dieser Verhandlung sei als Anhang der Email beigefügt. Nachdem die Polizei in Niedersachsen bereits Anfang des Monats vor dieser Masche warnte, wurden nun auch erste Fälle in Waldeck-Frankenberg bekannt. "Schon an den Rechtschreibfehlern und grammatikalischen Mängeln kann man feststellen, dass dieser Text durch ein Übersetzungsprogramm ins Deutsche umgewandelt wurde", berichtet Polizeisprecher Volker König.

Sein Tipp: Den Anhang nicht öffnen. Sollte es bereits zu spät sein, überprüfen Sie ihr System auf Schadsoftware mit einem aktuellen Antivirenprogramm. Sollte die Software fündig werden, drucken Sie das Protokoll der Aktivität aus der Antivirensoftware aus, um dieses ggf. als Beweismittel vorhalten zu können. Sollte ein entsprechendes Schadprogramm gefunden worden sein, besteht die Möglichkeit zu einer Strafanzeige, da hier eine Datenveränderung (§ 303a StGB) oder Computersabotage (§ 303b StGB) vorliegt.

Weitere Hilfestellung und Informationen zum Umgang mit infizierten Computern bieten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder die Initiative "Botfrei".

Letzte Änderung amFreitag, 04 April 2014 10:24
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