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Schnelles Internet bis "in den letzten kleinen Ort"

  • geschrieben von  HNA
(Foto: Dennis Schmidt) (Foto: Dennis Schmidt)

KORBACH. Bis zu 500 Kilometer Glasfaserkabel sollen in den kommenden Jahren im Landkreis Waldeck-Frankenberg verlegt werden, um schnelles Internet zu ermöglichen. Die Kosten tragen die Bürger aus Waldeck-Frankenberg und vier weiteren Kommunen in Nordhessen.

Weil die Wirtschaft den Ausbau schneller Internetleitungen in der Region nicht voranbringt, werden die fünf Landkreise in Nordhessen aktiv. Bis 2019 sollen etwa 193 Millionen Euro in das Breitband-Netz investiert werden. Dazu gründen die Kreise Waldeck-Frankenberg, Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder und Werra-Meißner eine Infrastrukturgesellschaft.

Diesen Schritt fördert das Land Hessen mit 250.000 Euro. Den Bewilligungsbescheid übergab Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (CDU) in Witzenhausen. Der Ansatz des Projektes ist es, "die gesamte Fläche bis in den letzten kleinen Ort zu versorgen".

2500 Kilometer Glasfaserkabel sollen insgesamt verlegt werden. Ein Fünftel entfällt auf den Landkreis, erklärte Wolfgang Baraniak vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwickelt.

Finanziert werden sollen die Investitionen mit Hilfe der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI Bank) des Landes. Die Kreise müssen die geplanten 193 Millionen Euro durch Eigenkapital von etwa 40 Millionen in der Infrastrukturgesellschaft absichern, sodass Kosten von insgesamt 230 Millionen Euro gestemmt werden müssen.

Der Landkreis wirbt deswegen erneut für seine Umfrage über schnelles Internet (wir berichteten).

Letzte Änderung amDonnerstag, 22 August 2013 06:18
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