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RedTube-Abmahnungen: Streamen soll nicht gegen Gesetze verstoßen

RedTube-Abmahnungen: Streamen soll nicht gegen Gesetze verstoßen

KORBACH. Die Abmahnungen, die im Dezember 2013 an Nutzer der Videoseite RedTube verschickt wurden, sorgten in mehrerer Hinsicht für Aufregung. Die deutsche Bundesregierung sieht für die Abmahnungen keinen Anlass – Streamen stelle im Internet keinen Gesetzesvertsoß dar, heißt es.

Mitte Dezember hatte auch die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg vor dieser Abmahnwelle gewarnt. Dirk Virnich von der Korbacher Polizei hatte bereits damals erklärt: "Derzeit wird beim Streaming noch von einer Nicht-Strafbarkeit ausgegangen." Trotz aller Aufregung: Die hinter den Briefen stehende Kanzlei "Urmann + Collegen" hatte echte Abmahnungen verschickt, weil das Kölner Landgericht die Daten der Nutzer zunächst freigegeben hatte.

Die schriftlichen Abmahnungen kopierten dann dubiose Hintermänner, verschickten diese per E-Mail und wollten die Nutzer abkassieren. Das Chaos war perfekt.

Nun hat auch die Bundesregierung in Berlin reagiert, nachdem die Linke um eine Stellungnahme gebeten hatte. Der neue Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas fand: "Vor diesem Hintergrund hält die Bundesregierung das reine Betrachten eines Videostreams nicht für eine Urheberrechtsverletzung."

Das gesamte Schreiben und weitere Informationen finden sich in der PDF-Datei, die die Internetseite irights.info zur Verfügung stellt.

 

Letzte Änderung amMittwoch, 08 Januar 2014 17:39
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