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"Fernwartung": Gauner erschleichen sich am Telefon persönliche Infos

(Foto: Dennis Schmidt) (Foto: Dennis Schmidt)

WALDECK-FRANKENBERG. Abzockmaschen, neuer Teil: "Computerspezialisten" rufen "Kunden" an, um den Rechner per Fernzugriff von angeblichen Viren oder Trojanern zu befreien. Tatsächlich haben es diese Betrüger auf das Geld und die Daten ihrer Opfer abgesehen.

 

Die Masche der Ganoven ist nicht neu. Als vermeintliche Computerspezialisten rufen sie unter dem Vorwand an, der PC sei verseucht. Sie bieten ihre kostengünstige Hilfe durch "Fernreparatur" an und fordern ihr Opfer dann auf, bestimmte Internetseiten aufzurufen, von denen das Fernwartungsprogramm, heruntergeladen und gestartet werden soll.

Schon hier besteht die Gefahr, dass sich der Nutzer nicht nur nutzlose, sondern unter Umständen gefährliche Software einfängt, die dann den Computer erst wirklich verseucht. "Spätestens wenn das Opfer zwecks Bezahlung der Reparatur zu einem "speziellen Webshop" geleitet wird und dort seine Konto- und/oder Kreditkarten eingeben muss, sollten sämtliche Alarmglocken schrillen", warnt die Polizei.

Oftmals drohen die Anrufer sogar, dass bei Nichtbesuchen der Bezahlseite und Nichtbezahlen der Leistung mit einem schweren Computerschaden zu rechnen sei.

Die Polizei rät grundsätzlich davon ab, persönliche Daten bei unerwartetem Anruf oder als Antwort auf irgendwelche elektronischen Nachrichten und/oder durch Nutzen von Links in E-Mails preiszugeben.

Letzte Änderung amMontag, 24 Februar 2014 07:01
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