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Studie: Weniger Schulabgänger ohne Abschluss

  • geschrieben von  HNA
(Foto: Dennis Schmidt/Archiv) (Foto: Dennis Schmidt/Archiv)

KORBACH/LANDKREIS. Immer mehr Jugendliche im Landkreis verlassen die Schule mit einem Abschluss in der Tasche. Das geht aus einer Studie der Hilfsorganisation der römisch-katholischen Kirche, Caritas, hervor.

Demnach ist die Zahl der Abgänger ohne Schulabschluss von 2009 (11,01 Prozent) bis 2011 (7,27 Prozent) um knapp vier Prozentpunkte gesunken. Hessenweit ist dieser Trend anhand der rückläufigen Zahlen zu beobachten: Waren es im Jahr 2009 noch 6,97 Prozent, stellte die Caritas 2011 nur noch 5,39 Prozent fest. Deutschlandweit seien die Zahlen ähnlich gesunken. So verzeichnet die Caritas anstelle der rund sieben Prozent im Jahr 2009 zwei Jahre später einen Prozentpunkt weniger.

Auch das Hessische Kultusministerium, das über aktuellere Zahlen verfügt, bestätigt den Abwärtstrend im Kreis. Laut Ministerium waren im Schuljahr 2010/11 46 Schulabgänger ohne Abschluss. "Im Jahr darauf, 2011/12, ist die Zahl um neun Schüler auf 37 gesunken", erklärte Eva Dubisch, Sprecherin des Kultusministeriums.

"Es ist eine gute Nachricht, dass mehr Schüler die Schule mit einem Abschluss verlassen", gab Caritas-Präsident Peter Neher bekannt. Im Vergleich zum Jahr 2009 hätten im Jahr 2011 rund 9000 Schüler mehr einen Hauptschulabschluss erreicht.

Um die Zahl der Schulabbrecher oder derjenigen, die den Abschluss zum wiederholten Mal nicht geschafft haben, weiterhin gering zu halten, setzt das Hessische Kultusministerium darauf, Jugendliche individuell zu fördern. Trotz sinkender Schülerzahlen seien 200 neue Lehrerstellen geschaffen worden.

Mit den zusätzlichen Stunden werden die Lernenden durch Betreuungsangebote, Hausaufgabenhilfe und Elternarbeit unterstützt sowie die Zusammenarbeit mit Jugendämtern verstärkt.

Letzte Änderung amDienstag, 19 November 2013 06:42
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