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Zehn Fakten, die Sie über den Pflegestützpunkt in Korbach wissen müssen

Zwei Mitarbeiter kümmern sich im Pflegestützpunkt in Korbach um die Anliegen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. (Foto: Dennis Schmidt/Archiv) Zwei Mitarbeiter kümmern sich im Pflegestützpunkt in Korbach um die Anliegen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. (Foto: Dennis Schmidt/Archiv)

KORBACH/WALDECK-FRANKENBERG. Wenn Menschen nicht mehr wie früher allein zuhause leben können, kommen viele Fragen auf sie und ihre Verwandten zu. Hilfe kommt vom Korbacher "Pflegestützpunkt". Das müssen Sie über die Einrichtung von Pflegekassen und Landkreis wissen.

1. Mehr Hilfe als gedacht im Pflegestützpunkt

Viele Menschen kommen Rat suchend zum Pflegestützpunkt beim Gesundheitsamt und sind erstaunt, wieviele Hilfsangebote sie eigentlich in Anspruch nehmen können. Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege – die Angebote im Landkreis sind breit gestreut. Man muss sie nur kennen. Die beiden Stützpunktmitarbeiter Gabriele Dübbert und Matthias Engel helfen dabei und vermitteln die nötigen Kontakte.

2. So stark wird die Beratung nachgefragt

Mit 576 Beratungen in einem Jahr haben die beiden Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Ihren Angaben zufolge ist die Nachfrage um einiges höher als ein vergleichbaren Landkreisen in Hessen.

3. Diese Aufgaben hat der Pflegestützpunkt

Pflege und Versorgung sind die Themen des Pflegestützpunktes. Ältere und beeinträchtigte Menschen sollen einen Überblick über die Angebote, die auf sie zugeschnitten sind, bekommen. Dabei geht es auch um mögliche Finanzierungen für einen Badumbau oder Untersützung beim Formulare ausfüllen.

4. Diese Personen können die Beratung in Anspruch nehmen

Im Grunde jeder Einwohner. Meist kommen die Angehörigen, wenn die Pflege bereits notwendig geworden ist. Dabei sind auch Beratungen im Vorfeld vorgesehen und sinnvoll. Neben stationären Angeboten sind nämlich vor allem die ambulanten, die also zuhause stattfinden können, häufig unbekannt.

5. So viele Angebote gibt es im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Mitarbeiter Matthias Engel hat viele Angebote aus dem gesamten Landkreis zusammengetragen. 350 Partner – vom Hausarzt über soziale Organisationen bis zum ehrenamtlichen Verein – hat er in seiner Liste eingetragen.

6. Diese Versorgungslücken gibt es heute noch

Das Angebot im Landkreis ist besser als viele annehmen. Doch bei der Pflege von Dementen oder beim Thema Nachtpflege sehen die Verantwortlichen noch gehörigen Nachholbedarf.

7. So gehen Sie bei Pflegebedürftigkeit richtig vor

Wenn ein Angehöriger aus dem Krankenhaus kommt und die Ärzte eine Pflegebedürftigkeit festgestellt haben (nicht nur bei alten Menschen), dann empfiehlt Gabriele Dübbert, von der zuständigen Einrichtung einen "Eilantrag" stellen zu lassen. Vorteil: Die Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt ist schnell sichergestellt. Dann haben Sie bis zu vier Wochen Zeit, um die Pflegestufe feststellen zu lassen. Hilfreich ist es, bereits von Anfang an ein Pflegetagebuch zu führen, damit der Hilfsbedarf einfacher nachgewiesen werden kann.

8. So arbeiten die Experten beim Pflegestützpunkt

Die beiden Mitarbeiter haben sich den Landkreis aufgeteilt und decken im Grunde alle Bereiche Waldeck-Frankenbergs ab. Zusätzlich zu den Sprechstunden fahren die beiden auf Wunsch auch in die Häuser der Betroffenen und helfen unbürokratisch direkt vor Ort.

9. So wird der Pflegestützpunkt finanziert

Die Kosten teilen sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg und die AOK Hessen als Vertreterin der Pflegekassen. Es fallen vor allem Kosten für die beiden Stellen an. Für Waldeck-Frankenberger ist das Angebot umsonst. Die Beratungen sollen neutral erfolgen. Es werden also auch Angebote anderer Krankenkassen und Vereine präsentiert.

10. So erreichen Sie den Pflegestützpunkt

  • Die Mitarbeiter sind telefonisch erreichbar unter 05631/954-881 oder -882 sowie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
  • Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch, 9 bis 12 Uhr.
  • Telefonische Beratung: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr.
Letzte Änderung amMittwoch, 22 Januar 2014 11:46
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