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Stadtverordnetenversammlung: Verwaltung ließ 18 Bäume fällen

Steht schon lange unter Beobachtung: Das Baum-Naturdenkmal auf der Freilichtbühne. (Foto: Dennis Schmidt) Steht schon lange unter Beobachtung: Das Baum-Naturdenkmal auf der Freilichtbühne. (Foto: Dennis Schmidt)

KORBACH. 18 Bäume mussten im Jahr 2013/2014 aus dem Korbacher Stadtbild verschwinden. Dem stehen 55 neue Bäume gegenüber, die der Bauhof setzte. Dies ergab eine Anfrage der Grünen bei der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend (10.4.14).

"Wann und warum wurden Bäume gefällt?", wollte während der Parlamentssitzung Dr. Peter Koswig (Grüne) wissen. Bauhofleiter Friedhelm Schmidt gab ihm eine umfassende Antwort. So seien im direkten Stadtgebiet in der jüngsten Zeit neun Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 Zentimetern gefällt worden. Hinzu kommen weitere neun, die außerhalb des direkten Stadtgebietes standen.

Vorausgegangen sei jedes Mal eine genaue Begutachtung der Bäume. Der Bauhof entscheidet in den überaus meisten Fällen mit den "eigenen Augen", ob ein Baum beseitigt werden muss – weil er morsch ist oder gar den Verkehr gefährden könnte. "Bei vielen war die Vitalität stark defizitär", führte Schmidt aus.

im neuen Contigebiet an der Raiffeisenstraße mussten kürzlich acht Bäume weichen. Demgegenüber stünden allerdings 20 Bäume, die der Bauhof vorerst habe retten können – durch richtigen Beschnitt.

Trauerweide bei Gassners muss weichen

Insgesamt stehen bei der Stadt 70 Bäume unter strenger Beobachtung, weil sie alt oder brüchig sind. Zu spät ist es laut Gutachter für die Trauerweide, die an der Strother Straße unweit der Metzgerei Gassner steht: Diese wird in den kommenden Tagen beseitigt werden.

Für die Zukunft setze die Stadt darauf, weniger Bäume zu pflanzen, die dann aber einen langfristig besseren Platz hätten, so Schmidt.

 

Letzte Änderung amFreitag, 11 April 2014 17:12
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