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Stadtverordnetenversammlung: Mehr Frauen in die Verwaltung

Frauensache: Vor allem in den Kindergärten haben Erzieherinnen das Sagen. Das soll sich ändern. (Foto: Dennis Schmidt) Frauensache: Vor allem in den Kindergärten haben Erzieherinnen das Sagen. Das soll sich ändern. (Foto: Dennis Schmidt)

KORBACH. 298 Personen arbeiteten zum Stichtag 1. Januar 2014 in der Verwaltung der Stadt Korbach. Ein neu verabschiedeter Förderplan soll dafür sorgen, dass unter ihnen künftig mehr Frauen zu finden sind.

In der Stadtverwaltung ist es so wie in vielen anderen Teilen der Wirtschaft: Der Anteil von Männern und Frauen an der Belegschaft schwankt stark. Beispiel Soziales und Erziehung: Von 76 Beschäftigten sind 74 Frauen. Gegenbeispiel Bauhof: Hier liegt die Dominanz eindeutig bei den Männern - so wie in den meisten anderen Abteilungen im Rathaus.

Um generell Frauen ein stärkeres Gewicht zu verleihen, haben die Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend (10.4.14) einen neuen Frauenförderplan verabschiedet. Vorgänger gab es bereits 1994, 2001 und 2008. Bei den Azubis sind inzwischen 75 Prozent der Stellen mit Frauen besetzt. Und auch in der Leitungsebene hat sich etwas getan, wie Karin Schmidt vom Hauptamt erläuterte. In der vergangenen Periode sei eine hohe Stelle mit einer Frau besetzt worden.

Auf die absolute Zahl der Stellen (nicht der Mitarbeiter) bezogen, ergibt sich ein durchaus ausgeglichenes Verhältnis: Waren 2008 47 Prozent Frauen, sind es heute 51 Prozent.

Mehr Männer in die Kindergärten

Trotzdem: Die Stadtverordneten wollen die Frauenförderung weiter unterstützen. Nicht aus dem Blick verlieren solle man allerdings das Ungleichgewicht bei den Kindergärten, mahnte Ralph Backhaus (SPD). Wichtig sei es, künftig mehr Männer zu berücksichtigen. Ermutigen zu einer Bewerbung könne man schon dadurch, dass die Ausschreibungen anders formuliert würden, so der Stadtverordnete.

 

Letzte Änderung amFreitag, 11 April 2014 17:50
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