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Steuern erhöhen, Unterstützung senken? Stadt diskutiert finanziellen Fahrplan

(Foto: Dennis Schmidt/Archiv) (Foto: Dennis Schmidt/Archiv)

KORBACH. Es könnte eine entscheidende Woche werden für Korbach. Heute, am Mittwochabend, kommt der Finanzausschuss der Stadt zusammen – um über mögliche Kürzungen und Steuererhöhungen bei den Bürgern zu diskutieren.

Die Belastungen für den einzelnen Bürger könnten in absehbarer Zeit steigen. Weil die Stadt finanziell in Schieflage steht, könnten alte Zöpfe – also freiwillige Leistungen – abgeschnitten werden. Der offizielle Name: Haushaltssicherungskonzept.

Die Verwaltung hat eine Vorlage ausgearbeitet, die die Ausschussmiitglieder nun diskutieren – und in der kommenden Woche am 1. Oktober in die Stadtverordnetenversammlung einbringen werden.

Folgende Steuern stehen in der Diskussion. Dabei zeigt die "Anpassung" nur in eine Richtung – nach oben:

  • Grundsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Hundesteuer
  • Glücksspielsteuer
  • Parkgebühren
  • Gebühren im Standesamt
  • Sondernutzungen
  • Friedhofsgebühren
  • Kita-Gebühren

Gleichzeitig könnten sinken:

  • Sitzungsgelder
  • Vereinszuschüsse

Dass es in der teils öffentlichen Sitzung (17.30 Uhr, Sitzungssaal) auch um den neuen "Hansepark" gehen wird, ist da fast schon Nebensache. Die Tagesordnung findet sich auf der offiziellen Seite der Stadt Korbach.

Was denken Sie: Wo sollte die Stadt sparen? Und wo darf sie es auf gar keinen Fall? Sagen Sie es uns in den Kommentaren.

 

Letzte Änderung amFreitag, 14 Februar 2014 16:01
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