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Erdbeben in Haiti: Ora International und DRK im Einsatz

WALDECK-FRANKENBERG. Seit 16.53 Uhr ist in Haiti nichts mehr so wie es war. Die Hilfe für die Opfer des Erdbebens läuft nun an. Auch aus Waldeck-Frankenberg kommt Unterstützung – organisatorische und finanzielle.

In den Medien verfolgten auch die Waldeck-Frankenberger die Berichte über das Ausmaß der Naturkatastrophe, auf die in diesen Tagen eine humanitäre folgen könnte. Bei der Korbacher Hilfsorganisation Ora International liefen schnell die Räder an, um den drei Millionen betroffenen Haitianern  Hilfe zukommen zu lassen.

Ora-Mitarbeiterin Ellen Louis ist vor Ort, rettete sich und ihren Mann aus den Trümmern der zusammengestürzten Häuser (wir berichteten). „Der Kontakt zu ihr ist sehr schwierig“, ist Pressesprecher Heinrich Wedel besorgt. Die Spendenbitten per Brief sind bereits an die Ora-Unterstützer versandt worden. „Bei den Spenden aus dem Internet zeichnet sich eine sehr gute Tendenz ab“, ist der Ora-Mitarbeiter zufrieden, „die Leute bewegt das sehr“. Auf dem Haiti-Blog stellt er die neuesten Informationen zusammen.

Mit dem Geld soll so schnell wie möglich eine Essensausgabe organisiert werden. „Das ist schwierig, weil viele keine Teller oder Töpfe mehr haben“, gibt er einen Einblick in die Verhältnisse vor Ort. „Es ist schlimmer als beim Tsunami vor sechs Jahren. Damals war nur die Küste betroffen, jetzt haben wir eine total chaotische Situation.“

In dieser Woche stünde die Nothilfe im Vordergrund. Mittelfristig solle eine Wasseraufbereitungsanlage, mit der sich auch Desinfektionsmittel herstellen lässt, von Korbach auf ihre dreiwöchige Reise geschickt werden. Von Kanada aus sind mehrere Ora-Mitarbeiter auf dem Weg ins Krisengebiet.

Der DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen setzt auf die Spendenbereitschaft der Waldeck-Frankenberger – und die organisatorische Leistung des Bundesverbandes. „Das einzige, was von hier aus hilft, ist Geld“, schätzt Geschäftsführer Gerd Brückmann.

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