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Bund der Steuerzahler kritisiert Hessentagskonzept für Korbach

Bund der Steuerzahler kritisiert Hessentagskonzept für Korbach

KORBACH. Der hessische "Bund der Steuerzahler" (BdSt) wertet die Reformbemühungen der Landesregierung zur Neuordnung des Hessentags als "äußerst enttäuschend". Es habe "keine ernsthaften Bemühungen" gegeben, die Kosten des Landesfests "deutlich zu reduzieren“, so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen.

 

"Der Hessentag in Korbach könnte problemlos auch ein Jahr später stattfinden“, findet Papendick. Schon der äußerst schleppende zeitliche Ablauf sowie die intransparente Durchführung ohne die Beteiligung kritischer Stimmen seien Beleg für den Reformunwillen von Schwarz-Grün, teilen die Kritiker aus.

Die Sparvorschläge in den Bereichen Sicherheit, ÖPNV und Sanitäranlagen sowie die Ausweitung des Sponsorings oder die Erstellung eines Hessentag-Handbuchs sind aus Sicht des BdSt Hessen lediglich Selbstverständlichkeiten, die schon längst realisiert sein sollten. Die nun bestätigte Deckelung der Zuschüsse des Landes sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, hätte aber deutlich verschärft werden müssen.

„Ein Hessentag parallel zur Landesgartenschau in Bad Schwalbach ist schlicht überflüssig, da diese ein sehr attraktives Ambiente für die Treffen der hessischen Vereine und Verbände und auch einen schönen Rahmen für einen Hessenumzug bilden würde", heisst es in einer Pressemitteilung.

 

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