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Wegegeld: Das alte Chausseehaus der Regierung

Foto: Archiv Werner Stahl Foto: Archiv Werner Stahl

KORBACH. Unser Blick in die Geschichte der Stadt Korbach führt uns diesmal zum Chausseehaus. Wer im 19. Jahrhundert nach Korbach kam, musste hier Maut zahlen.

Es waren komplett andere Zeiten. Im 21. Jahrhundert haben innerhalb der EU Grenzen kaum noch Bedeutung. Doch als die waldeckische Regierung das "Chausseehaus" in der Flechtdorfer Straße um 1850 herum errichten ließ, hatte sie vor allem ihre Grenzen und damit auch Zölle im Blick.

In unserem Bild (zur Verfügung gestellt von Werner Stahl) befindet sich das Chausseehaus auf der rechten Seite neben dem Baum. Man sieht das Pferdegespann vor der Tür. Wir blicken aus Richtung Nordwall zum Berndorfer-Tor-Platz.

Die waldeckische Regierung verkaufte es Mitte der 90er-Jahre des 19. Jahrhunderts. Sattlermeister Becker richtete sich eine Werkstatt ein. Um die Jahrhundertwende wurde es abgerissen. Am 1. Dezember 1905 gründete Karl Brand hier sein Gemischtwarengeschäft; zwei Jahre später kaufte er den "Neubau".

1960 schließlich zog die Firma Reika ein.

Erinnern Sie sich an Erzählungen? Haben auch Sie Aufnahmen von früher? Schreiben Sie eine Email an die Hanseredaktion oder sagen Sie es uns in den Kommentaren.

 

Letzte Änderung amMittwoch, 17 Juli 2013 22:41
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