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Leserbrief: Kinos in Korbach - Fritz Engelhardt erinnert sich

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Leserbrief   (Banner:Christopher Rohde) Leserbrief (Banner:Christopher Rohde)

KORBACH. Liebe Leserinnen und Leser von Hansestadt-Korbach.de, eine Vielzahl von Leserbriefen ist unserer Redaktion zugegangen. Heute beginnen wir mit einem Leserbrief von Fritz Engelhardt, einem ehemaligen Korbacher, der in der Prof.-Kümmell-Straße gewohnt und dort seine Kindheit verbracht hat. Hier seine Erinnerungen an das "Central"-Kino.

"Ich erinnere mich: 1948. Meine Mutter Maria Engelhardt war in der Klinik in Marburg, mein Vater hatte Schichtdienst bei Bings (Waldecker Landeszeitung) und ich (12 Jahre) musste den Haushalt führen und meinen kleinen Bruder (1 1/2 Jahre) versorgen. Wenn der Vater an der Linotype Setzmaschine abends oder nachts Schicht hatte und mein Bruder schlief, hat mich Mielchen Löwenstein, die mit ihrem blinden Bruder das Kino betrieb, heimlich hinten in die Loge gesetzt, damit ich auch einmal einen Film ansehen konnte.

Wir wohnten seit 1935 im Haus der Familie Weizenkorn, später Gebrüder Siegfried und Alfred Kaufmann, Prof.-Kümmell-Straße 5. Gegenüber war die Hirschapotheke mit einem kleinen erhöhten Vorplatz Richtung Hotel Waldecker Hof. Im Sommer, die Fenster vom Kino waren wegen der Hitze geöffnet, konnte man die Filmmusik und den Ton deutlich hören, vor allem, wenn die Spätverstellungen liefen. Dann wurde es Zeit, mich bei Mielchen und ihrem Bruder einzufinden und noch ein wenig Hans Albers oder Rene Deltgen zu sehen. Das waren noch Zeiten."

Fritz Engelhardt wohnt heute mit seiner Frau Elvira in Bonn und betreibt als Künstler eine Galerie (zur Homepage hier klicken).


  

Letzte Änderung amMontag, 12 August 2013 14:23
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