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Feldhühnchenfest: Eigenes Lied und Leserreaktionen

(Fotos: Dennis Schmidt/Medienschmiede Korbach) (Fotos: Dennis Schmidt/Medienschmiede Korbach)

KORBACH. Ans Feldhühnchenfest erinnern sich noch viele Korbacher. Bereits 1956 brachte sich der Bürgerverein St. Kilian ein – mit einem passenden Lied. Die Redaktion erreichten zudem viele Reaktionen von Lesern.

"Zu diesem Thema kann ich auch noch etwas beitragen", hat Vorsitzender Heinz Merl die Redaktion nach den Erinnerungen von Heinrich Westmeier auf hansestadt-korbach.de ans Feldhühnchenfest kontaktiert.

Er erinnert sich: "Der Bürgerverein gestaltete 1956 den Kump zum Feldhühnerchenkump um, indem auf die Säule des Kumpes eine Plastik gesetzt wurde, die drei Feldhühnerchen darstellte. Das Modell schuf Dipl. Ing. Georg Spratte, den Eisenguss fertigte die Firma Buderus in Hirzenhain. Damit haben sich die Korbacher selbst ein Denkmal gesetzt, die von den übrigen Waldeckern scherzweise mit den Feldhühnerchen verglichen werden. Weil sie wie die Rebhühner im freien Felde leben – weit von den umliegenden Wäldern entfernt."

Unsere Leserin Birgit Behle-Langenbach schreibt: Oh ja, daran erinnere ich mich auch noch sehr gut. Auch an den tragischen Tod des Ehepaares." Sylvia Rammelt findet kurz und knapp: "Schön war es immer."

Ray Schüttler verweist auf eine andere Tradition, die eingeschlafen ist: "Da gab's damals auch noch das Parkdeckfest an der Kalkmauer. Da wurde das Parkdeck fein mit Folie abgehängt und im Inneren standen dann reichlich Bierzeltgarnituren. Lustig war's auf jeden Fall."

Aus Anlass der Einweihung des Kumpes dichtete und komponierte bereits 1956 der Lehrer Heinrich Lücke ein Lied, das auch beim Feldhühnchenfest gesungen wurde. Hansestadt-korbach.de dokumentiert das Lied, dessen Melodie über die Jahrzehnte verloren gegangen ist:

1. Dort ist mein Heimatland/
wo meine Wiege stand.
Darum Ihr alle hier
singet mit mir:
Aber immer, immer
sind wir Korbachs Feldhühnerchen,
große, kleine, hübsche, feine,
dicke, runde, stets kerngesunde.
Ruht das eine, schafft das andre,
bleibt das dritte auch Wache stehen –
Ruht das eine, schafft das andre,
bleibt das dritte auch Wache stehen.

2. Im ganzen Hessenland
ist Waldeck wohlgekannt,
mitten im Herzen Dein –
Korbach sei mein.
Aber immer, immer…

3. Weit über Tal und Höhn,
siehst Du die Türme stehen;
die von Sankt Nikolai und Kilian.
Aber immer, immer…

4. Rauchende Schlote gar
siehst Du in großer Zahl
Weit über alle ragt
Contintental.
Aber immer, immer…

5. Wie Vers 1

Erinnern Sie sich an das Lied, seine Melodie oder andere Korbacher Feste? Sagen Sie es uns in den Kommentaren oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Letzte Änderung amFreitag, 01 November 2013 07:31
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