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Padberger Fehde mit Korbach: „Den Frieden feiern statt den Sieg“

KORBACH. Mit einem Gedenkgottesdienst, einem kleinen Festzug und anschließendem geselligem Beisammensein erinnerte am Sonntag die Schützengildenformation St. Regina an die prägende Padberger Fehde.

Mord und Totschlag hatte es an diesem 20. Juni des Jahres 1413 auf der Helmscheider Höhe gegeben. Die Korbacher schlugen in Unterzahl die Herren von Padberg, die fortan das kleine Ackerbürgerstädtchen in Ruhe ließen. 597 Jahre später ist Ruhe eingekehrt zwischen den ehemaligen Kontrahenten. Im Gegenteil: Korbacher und Padberger begingen gemeinsam den Reginentag, der seit 1995 wieder ausgerichtet wird.

Einmütig und freundlich saßen St. Regina, die Spielleute von „Rücken bücken“ (Padberg) und „Federschrey“ (Züschen) sowie Abordnungen der übrigen Formationen der Schützengilde 1377 Korbach (Pioniere, St. Barbara, Männerkompanie, Burschenkompanie, Spielmannszug, Majorettencorps) nebeneinander.„Heute gilt es, den Frieden zu feiern, statt den Sieg“, zeigte Pfarrer Markus Hessler während seiner Andacht in der Kilianskirche die spürbare Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte auf.

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