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Digitale Korbacher: Korbachs Exil-Künstler "Kai Ro"

(Bilder: Kai Ro) (Bilder: Kai Ro)

KORBACH. "Digitale Korbacher" nennt sich die neue Serie, in der hanseportal-korbach.de Einwohner und Besucher der Hansestadt vorstellt, die mit Korbach-Beiträgen in den Welten des Internets unterwegs sind. Diesmal: Der Maler "Kai Ro", der auf Facebook immer wieder neue Gemälde zeigt.

Es sind vor allem die drei Türme in Korbach, die es "Kai Ro" angetan haben. Immer wieder zeigt er neue Arbeiten, die bunt und intensiv daherkommen. Im Interview erklärt der Künstler, was ihn antreibt und welche Beziehung er zu seiner Geburtsstadt Korbach immer noch hat.

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Welche Motive sind Ihre "Lieblinge"?

Ganz eindeutig: der Turm der Kilianskirche. Zurzeit setze ich zusätzlich andere Türme der Stadt um. Auch eher außergewöhnliche Motive wie der Schornstein der Gummiwerke, der Fernmeldeturm oder ein Strommast können reizvolle Motive sein. Ein zweites Feld ist für mich die Illustration in Form von kinderbuchähnlichen Bildern. Nicht nur für Kinder versuche ich die Darstellung von kleinen Alltagssituationen – über gesellschaftliche Absurditäten bis hin zur Karikatur.

Was treibt Sie beim Malen an?

Zuerst war es sicher der Wunsch, etwas selbst zu erschaffen – "ipse fecit". Mehr und mehr wuchs in mir das Interesse an neuen Motiven. Die Idee eines Bildes entsteht, wird ausgearbeitet. Zufrieden bin ich mit einem Ergebnis, das vielleicht nicht fotorealistisch ist, aber eine Stimmung einfängt.

Wie gehen Sie beim Malen vor?

Ein Bild eines bestimmten Gebäudes lege ich meist in Acryl auf Leinwand an. Dabei arbeite ich zentral das Gebäude in Totalperspektive aus. Ich lege Licht und Schatten an. Der Hingergrund verschwindet mit dem Himmel in einem stimungsvollen Farbverlauf. So erreiche ich es, den Fokus auf das Gebäude zu lenken.

Welche Beziehung haben Sie zu Korbach?

Ich bin in Korbach aufgewachsen; und wie es vielen Korbachern in der Fremde geht, habe ich eine starke Bindung an die Stadt, ja, man könnte Heimweh sagen. Aus einer "Urwaldecker" Familie stammend habe ich natürlich als Kind schon die Sagen und Geschichten gehört. Der Kilianshügel und die Altstadt hatten etwas "Magisches", das ich bis heute nicht vergessen habe. Ich freue mich immer auf meine Besuche in der alten Heimat – und natürlich ist mein Zeichenblock dann immer dabei.

Gibt es einen besonderen Platz in der Stadt, der für Sie wichtig ist?

Gern bin ich in der Altstadt unterwegs, aber mit der Famile gehe ich auch gern durch die Fußgängerzone, um Eis zu essen und zu schauen, was es Neues gibt. Es hat sich viel verändert in den letzen Jahren, das finde ich spannend.

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Letzte Änderung amFreitag, 28 Februar 2014 13:53
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