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Digitale Korbacher: Landkreismitarbeiter Jürgen Römer nutzt die neuen Medien

Dr. Jürgen Römer ist Dorfentwickler im Namen des Landkreises. (Screenshot: YouTube) Dr. Jürgen Römer ist Dorfentwickler im Namen des Landkreises. (Screenshot: YouTube)

KORBACH. "Digitale Korbacher" nennt sich die neue Serie, in der hanseportal-korbach.de Einwohner oder Besucher der Hansestadt vorstellt, die mit eigenen Beiträgen in den Welten des Internets unterwegs sind. Diesmal: Jürgen Römer, der beruflich auf Facebook und YouTube unterwegs ist.

Auf der Facebookseite "Zukunft in Waldeck-Frankenberg" verlinkt er immer mal wieder zu interessanten Themen und Artikeln. Auf YouTube hat er die Veranstaltung "Unser Landkreis – Unsere Zukunft" dokumentiert. Zudem engagierte er sich ebenso wie Musiker Basti Hamel im Film "Netzwerk Toleranz" Warum er sich digital einsetzt, erklärt er im Fragebogen von hanseportal-korbach.de

Kennen Sie, liebe Leser, auch einen "digitalen Korbacher"? Gern können Sie uns Personen, die wir vorstellen sollen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Für unsere Leser: Ein paar Worte über Sie.

Jürgen Römer: Geboren wurde ich 1962; wohne in Lichtenfels-Dalwigksthal, dem besten Dorf der Welt im schönsten Landkreis Deutschlands (und mit der besten Kreisstadt, muss ich hier ja wohl jetzt sagen, ne?). Ich arbeite seit Mai 2012 als Fachdienstleiter Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis Waldeck-Frankenberg in Korbach (und deswegen bin ich jeden Tag da und kann auch ein digitaler Korbacher sein). Ich habe nach einer Handwerkslehre Geschichte studiert, in diesem Fach promoviert, war auf verschiedenen (immer sehr schönen!) Stellen bei unterschiedlichen Arbeitgebern tätig und bin in vielerlei Hinsicht ehrenamtlich engagiert, z. B. im Waldeckischen Geschichtsverein, in der evangelischen Kirche, bei der Stadt Lichtenfels u. a. „Ich wohne nicht in Waldeck-Frankenberg, weil ich es muss, sondern weil ich es will!“

Verraten Sie uns bitte etwas zur Entstehung der Videos, Ihre Motivation, Ihre Idee…

Zu guter Regionalentwicklung gehört auch eine gute Darstellung der Arbeit. Der Fachtag Regionalentwicklung 1.0, zu dem im März 2013 über 300 Menschen in die ALS kamen, war ein riesengroßer Erfolg, und das wollten wir dokumentieren. Was lag näher, als die Beiträge zu filmen, zu schneiden und ins Netz zu stellen? Wir möchten mit unserer Arbeit auch junge Leute erreichen und sind deswegen bei youtube und facebook aktiv. Nach den guten Erfahrungen mit den Filmen vom Fachtag haben wir vom neu gegründeten Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg zwei Videos in Auftrag gegeben, in denen bekannte Leute aus dem Landkreis Tacheles reden und sagen, was für sie Toleranz ist. Die Filme gefallen uns so gut, dass wir sie beide bei youtube eingestellt haben. Die Reaktionen sind positiv und zeigen, dass das Netzwerk für Toleranz den richtigen Weg geht. Danke an: Basti Hamel, Nadine Fingerhut, Christof Günsch, Dr. Reinhard Kubat und vor allem an die Koordinatorin des Netzwerks, Uschi Müller.

Haben Sie weitere "Projekte" vor?

Wenn wir wieder gute Ideen und/oder geeignete Projekte haben, werden wir sie auch wieder per Video öffentlich machen. Konkret haben wir zur Zeit nichts in der Röhre.

Was bedeuten Ihnen diese Aufnahmen aus Korbach? 

Die Netzwerk-Videos sind, obwohl man das wegen des neutralen Hintergrunds nicht erkennen kann, wirklich in Korbach entstanden, wo wir das Sitzungszimmer des Kreisausschusses kurzerhand zum Filmstudio umgebaut haben. Wichtig ist mir daran, dass in diesen Clips nur Leute mitgespielt haben, die aus dem Landkreis stammen und hinter dem Thema stehen. Unsere Botschaft ist: Intoleranz hat in unserem Landkreis keinen Platz; unterbelichtete Neonazis wollen wir hier nicht haben. Da sind WIR dann mal intolerant! ;)

Die Aufnahmen vom Fachtag erinnern mich an den überwältigenden Erfolg unseres ersten Fachtags, dem seitdem zwei weitere gefolgt sind, der nächste ist am 3. 4. in Adorf zum Thema „Ehrenamt und Vereine im ländlichen Raum“. Eine solche Bestätigung für die Arbeit unseres Fachdienstes ist ein toller Ansporn! Dafür danke ich meinem ganzen Team und Landrat Dr. Kubat für den Rückhalt und die Möglichkeit, diese, für eine Verwaltung etwas ungewöhnlichen Dinge tun zu können.

Welche Beziehung haben Sie zu Korbach?

Das ist die, zumindest an etlichen Ecken, schöne Stadt, in der ich arbeite, einkaufe, ausgehe. Korbach ist wichtig als Industriestandort und als Versorgungszentrum für eine ganze Region. Weil in Dalwigksthal nur alle 14 Tage Kirche ist, fahre ich oft nach Korbach zum Gottesdienst, gerne in die beiden großen, wunderschönen Altstadtkirchen, die mir als Mittelalter- und Kirchenhistoriker natürlich besonders gut gefallen. Früher war ich mehr nach Frankenberg orientiert, heute dominiert Korbach eindeutig. Ich mag Korbach. (doch, doch liebe Frankenberger [falls Ihr Euch hierher verirrt habt]: Frankenberg mag ich auch gerne: Liebfrauenkirche, Wigand Gerstenberg, Kloster Georgenberg usw.).

Gibt es einen besonderen Platz in der Stadt, der für Sie wichtig ist? Wenn ja, welcher?

Die Kirchenschiffe und Altarräume der Kilians- und der Nikolaikirche mit den wunderbaren Altären. Das großartige Museum. Also überhaupt die Achse Kilian-Nikolai.

Kennen Sie, liebe Leser, auch einen "digitalen Korbacher"? Gern können Sie uns Personen, die wir vorstellen sollen,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Letzte Änderung amMittwoch, 26 Februar 2014 14:26

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