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Digitale Korbacher: Karin Döling überrascht mit Nachtaufnahmen

Die Fotos von Karin Döling zeigen ihre Heimatstadt Korbach vor allem bei Nacht. (Fotos: Karin Döling) Die Fotos von Karin Döling zeigen ihre Heimatstadt Korbach vor allem bei Nacht. (Fotos: Karin Döling)

KORBACH. "Digitale Korbacher" nennt sich die neue Serie, in der hanseportal-korbach.de Einwohner oder Besucher der Hansestadt vorstellt, die mit eigenen Beiträgen in den Welten des Internets unterwegs sind. Diesmal: Karin Döling, die besondere Aufnahmen aus Korbach zeigt.

Kennen Sie, liebe Leser, auch einen "digitalen Korbacher"? Gern können Sie uns Personen, die wir vorstellen sollen,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Für unsere Leser: Ein paar Worte über Sie.

Ich bin hier in Korbach geboren, aufgewachsen, wohne und arbeite hier als Beamtin im Korbacher Rathaus. Zur Fotografie kam ich schon als Kind, allerdings beschränkte sich das bis zum digitalen (Foto-)Zeitalter, welches bei mir in 2008 begann, auf die üblichen Urlaubs- und Familienfotos. Ich hatte kein eigenes Labor und Filme und Abzüge waren zu teuer zum Rumexperimentieren. Erst durch die Digitalfotografie und damit verbunden die digitale Nachbearbeitung am PC bin ich so richtig in das Hobby „Fotografie“ eingestiegen. 

Verraten Sie uns bitte etwas zur Entstehung der Nachtbilder, zu Ihrer Motivation, zur Technik…

Bilder zur Blauen Stunde oder in der Nacht – das war schon immer ein Gebiet, welches mich fotografisch am meisten interessiert hat. Es gibt da die klassischen Motive aus den verschiedenen Großstädten, die vermutlich viele kennen, wie z.B. die Semperoper in Dresden. Aber wenn man abends durch Korbach geht, findet man auch hier einige lohnende und einmalige Motive, die sich fotografisch gut in Szene setzen lassen, wie z.B. das Kiliansportal, die Rathausarkaden, die schönen Fachwerkhäuser und nicht zu vergessen die Illuminationen zu den Kunstnächten. Sogar unser Feuerwehrturm macht sich fotografisch gut.

Für die Nachtaufnahmen bin ich meist mit meiner Spiegelreflex und Stativ unterwegs, denn in der Regel benötigt man Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu einer Minute, manchmal noch länger. So braucht es dann schon einige Versuche und viel Geduld, bis man ein Foto von der Stechbahn ohne Lichtspuren vorbeifahrender Autos im Kasten hat. Ich entwickle meine Fotos aus RAW selbst und bearbeite sie dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Wichtig ist mir dabei, dass meine Fotos die natürliche Stimmung und Farben wiedergeben und nicht durch die Bearbeitung verfälscht werden. Meine Fotos sind fast alle einfache Belichtungen, keine HDRs.

Haben Sie weitere "Projekte" vor?

Konkrete Projekte plane ich nicht. Ich bin oft mit der Kamera unterwegs und meine Motive ergeben sich von selbst. Meine Interessen sind ja nicht nur die Nachtfotografie. Ich fotografiere auch bei Tag: Architektur, Landschaften, Blumen (oft als Makro) und sehr gern Tierportraits.

Was bedeuten Ihnen diese Aufnahmen aus Korbach?

Sie bedeuten mir sehr viel. Ich bin oft in der Mittagspause rund ums Rathaus in der Altstadt unterwegs. Irgendwann kam mir die Idee, warum nicht mal eine Fotogalerie über Korbach im Internet veröffentlichen? Also habe ich in den vergangenen drei Jahren nach und nach in einem internationalen Fotoportal eine Galerie über Korbach aufgebaut, und immer, wenn ich neue Fotos habe, ergänze ich sie. Die Resonanz dort ist sehr groß. Insgesamt habe ich bei meinen Fotos rd. 270.000 Klicks, davon entfallen auf die Korbacher Fotos 50.000. Es wurden zahlreiche, durchweg sehr positive Kommentare über unsere Stadt gemacht und es macht mich schon ein bisschen stolz, wenn durch meine Fotos Menschen auf der ganzen Welt sehen, wie es in Korbach aussieht und dazu ihre Kommentare abgeben. Es gibt Kommentare von Webnutzern aus der Südsee bis nach Südamerika.


Welche Beziehung haben Sie zu Korbach?

Ich lebe gern in Korbach, meine Familie lebt hier, es ist mein Lebensmittelpunkt.

Gibt es einen besonderen Platz in der Stadt, der für Sie wichtig ist? Wenn ja, welcher?

Zunächst natürlich unser Zuhause, in dem ich mit meiner Familie lebe. Dann die Korbacher Altstadt, der Bereich zwischen den Stadtmauern mit den alten Friedhöfen, oben auf dem Tylenturm und der Hexengarten, von wo man einen herrlichen Blick auf die Altstadt hat.

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Letzte Änderung amDonnerstag, 20 Februar 2014 17:08
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